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Prioritäten klären

Mach dein Studium zur Priorität

Tafel mit einer motivierenden AufschriftJe mehr Aufgaben und Interessen du neben dem Studium hast, umso weniger Zeit steht dir für die Umsetzung deiner Studienziele zur Verfügung. Die Identifikation mit deinem Studium und deinem späteren Berufsfeld kann hierunter leiden und deine Motivation ist herabgesetzt. Dieses Verhalten kannst du grundlegend ändern.

Mehr Engagement, größere Motivation

Wenn du den Entschluss fasst, mehr Zeit und Energie in dein Studium zu stecken, wird sich dieses Gefühl der Unzufriedenheit mittelfristig umkehren. Identifikation und Zufriedenheit mit deinem Studium kann nur dadurch kommen, dass du dich aktiv einbringst.

Wenn du nebenher noch arbeiten musst oder andere wichtige Dinge zu regeln hast, ist es natürlich nur schwer möglich, das Studium zur „Chefsache“ zu machen. Wenn irgendwie möglich, versuche trotzdem deinen Alltag so zu gestalten, dass dir ein Großteil deiner Zeit für die aktive Auseinandersetzung mit deinem Studium bleibt. Wichtigstes Ziel in deinem Verhalten muss es werden, (unangenehme) Aufgaben endlich zu erledigen.

Nimm dir daher eine Stunde Zeit und verschaffe dir einen Überblick über deinen momentanen Alltag. Während du in manchen Bereichen kaum Zeit einsparen kannst (z.B. Nebenjob, Kinderbetreuung), wirst du andere Aktivitäten entdecken, die du gut reduzieren kannst (z.B. fernsehen). Hab keine Angst vor Veränderungen, lautet hier die Devise!

Wenn es dir schwer fällt, auf liebgewonnene Aktivitäten zu verzichten, führe dir den Zweck dahinter vor Augen: Je mehr du dich einbringst, umso erfolgreicher und zufriedener wirst du sein!

Ansprüche relativieren

GummibärchenDie hohen Leistungsanforderungen der Bachelorstudiengänge fördern die Lernmotivation nicht wirklich. Es gibt so viel zu erledigen! Zusätzlich dazu leiden viele Studierende unter ihren eigenen Ansprüchen, möglichst immer Bestnoten zu bekommen. Verstärkt werden diese Ansprüche durch den Vergleich mit anderen Studierenden (man will ja schließlich nicht schlechter sein) und Gerüchten, man müsse schon mindestens einen Notendurchschnitt von X erreichen, um später einen guten Job zu finden.

Tatsächlich haben Hochschulabsolventen aber weit überdurchschnittliche Jobmöglichkeiten. Die Chancen stehen also gut, dass du später einen Beruf finden wirst, mit dem du gut für dich sorgen kannst. Wenn du aber zur Elite deines Fachs gehören willst, solltest du natürlich auch ein sehr hohes Arbeitspensum in Kauf nehmen. Das Risiko für Motivationsprobleme bis hin zum Burnout ist hierbei freilich deutlich erhöht.

Aktiv werden

Aufschieben stoppen

Unklare Vorgaben, weit entfernte Deadlines und mühsame Kleinarbeit – es gibt viele Gründe, sich mit anderen Dingen als der Haus- oder Abschlussarbeit zu beschäftigen. Das ist vollkommen normal und viele von uns kennen das aus eigener Erfahrung.

Chronisches Aufschieben („prokrastinieren“) ist dagegen ein handfestes Problem, das dazu führt, dass Haus- und Abschlussarbeiten mit deutlicher Verspätung oder gar nicht abgeliefert werden. Wenn du stärkere Probleme mit dem Aufschieben hast, solltest du psychologische Unterstützung suchen. Mögliche Anlaufstellen sind die Troubleshooter Beratung oder die psychologische Beratung deines Studentenwerks. Folgend findest du wichtige Tipps, was du gegen oftmaliges Aufschieben tun kannst.

Kleine Schritte

WendeltreppePersonen, die unter chronischem Aufschieben leiden, haben in der Regel eine ziemlich lange To-do-Liste. Entsprechend groß ist der innere und äußere Druck, die angesammelten Aufgaben endlich abzuarbeiten. Oft sind die Arbeitsziele von chronischen Aufschiebern sehr hoch – so hoch, dass sie keinesfalls zu schaffen sind und erneute Versagensgefühle nicht lange auf sich warten lassen.

Der Weg aus dem Teufelskreis von Aufschieben, Versagensgefühlen und erneutem Aufschieben erfolgt daher in kleinen Schritten. Setze dir Arbeitsziele, die du auf jeden Fall einhalten kannst – und lerne (wieder) das gute Gefühl kennen, dein heutiges Arbeits-Soll erfüllt zu haben!

Bei starker Neigung zum Aufschieben raten wir dir, dein Arbeitspensum zunächst sehr niedrig anzusetzen. Wenn du es schaffst, dich pro Tag 30 Minuten mit deiner Arbeit zu beschäftigen, hast du schon dein Ziel erreicht.

Dies klingt zunächst nach ziemlich wenig, hilft dir aber sehr, dich wieder an deine Arbeit heranzuführen. Dabei ist sehr wichtig, dass du dich in dieser Zeit tatsächlich mit deiner Arbeit beschäftigst – ganz egal, wie viel du geschrieben hast! Hauptsache, du bleibst bei deinem Plan und gehst deiner Aufgabe nicht mehr aus dem Weg. 

An den Plan halten

Dein Arbeitsplan sollte zudem möglichst konkret sein. So solltest du für jeden Arbeitstag deine Arbeitszeit festlegen – und dich daran halten! Denn es geht darum, dir eine Struktur und auch die nötige Disziplin zurückzugeben. Beginnt deine Arbeitszeit, sitzt du pünktlich am Schreibtisch – und endet sie, machst du auch pünktlich Feierabend! Alle Vorbereitungen, wie Kaffee kochen oder Mails checken, solltest du tatsächlich vorher abgeschlossen haben.

Versuche, dich in dieser Zeit ausschließlich mit deiner Arbeit und deinen (unangenehmen) Aufgaben zu beschäftigen. Um es dir leichter zu machen, meide Ablenkungen rigoros (mehr Infos dazu). Hinweise zum Erstellen eines Arbeitsplans erhältst du im nächsten Abschnitt.

Studientechniken anwenden

Effektive Arbeitstechniken zeichnen sich durch Engagement und aktive Auseinandersetzung mit dem Thema der Prüfung bzw. der schriftlichen Arbeit aus. Bei Motivationsproblemen klingt das natürlich erstmal nicht so einfach. Geduld und Zeit solltest du daher womöglich mitbringen, und dem Lernstoff eine Chance geben.

Genauere Infos zu Lern- und Schreibtechniken findest du hier:

Substanzkonsum reduzieren

Joint wird angezündetTäglich zu kiffen und gleichzeitig erfolgreich zu studieren, das bekommen die Wenigsten hin. Wenn du den Konsum von Cannabis oder anderen Drogen reduzieren willst, ist Kontrolle oft der Weg zum Erfolg.

Versuche, deinen Konsum auf besondere, zuvor definierte Gelegenheiten zu reduzieren, wie z.B. am Wochenende auf Partys. Um Abstand vom Konsum zu bekommen, empfiehlt es sich zudem, einige Wochen komplett abstinent zu leben. Du wirst feststellen, wie viel Zeit und Energie du hierdurch gewinnst.

Wenn es dir schwerfällt, deine Konsumgewohnheiten zu ändern, empfiehlt es sich, Beratung in Anspruch zu nehmen. Das Beratungsprogramm Quit the Shit richtet sich speziell an Cannabiskonsumierende. Um dich bei der Reduktion deines Alkoholkonsums zu unterstützen, kannst du das automatische Programm Change your Drinking nutzen. Beide BZgA-Programme sind kostenlos und anonym nutzbar.

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