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03.04.2017

Unpassender Studiengang, vorbeifliegende Fristen und schlechte Vorlesungen: manchmal liegen die besten Entscheidungen und die größten Fehler im Studium eng beieinander. Lea hat ehemalige Studierende nach ihren Erfahrungen gefragt.

Protokolliert von Lea Goeppert

Sarah, 25 Jahre. "Der Studiengangswechsel war das Beste für mich." (Foto: privat)"Die schlechteste Entscheidung in meiner Studienlaufbahn war die Wahl meines ersten Studienganges. Diesen habe ich mehr auf Grund von – durch eine vorherige Ausbildung – existierenden Vorkenntnissen gewählt, statt mich damit auseinander zu setzen mit welchen Themen ich mich wirklich längerfristig beschäftigen möchte. Deswegen habe ich dann abgebrochen.

Der Studienabbruch war meine beste Entscheidung. Diese Erkenntnis hat zwar leider einige Semester gebraucht, aber der Studiengangwechsel war das Allerbeste für mich!"

- Sarah, 25 Jahre


Theodor, 24 Jahre. "Mein größter Fehler war mein später Auszug." (Foto: privat)"Für meine berufliche Fachbildung waren zwei Entscheidungen sehr gut: Für den Bachelor die Form des dualen Studiums zu wählen, weil diese für mich den besten Kompromiss zwischen Theorie und Praxis ist. „Direkt an der Werkbank“ zu arbeiten war eine sehr wertvolle Erfahrung für mein späteres Berufsleben. Die zweite gute Entscheidung war ein Jahr Arbeit als Ingenieur zwischen Bachelor und Master. Ich konnte dadurch mit viel mehr Fragen und Problemstellungen aus der Praxis in die Theorie gehen. Das hat für mich den Wert des Masters maßgeblich erhöht und ich konnte viel mehr passgenaues Wissen zurück ins Berufsleben nehmen.

Mein größter Fehler war mein verspäteter Auszug. Während dem Bachelorstudium habe ich noch zu Hause gewohnt. Das habe ich dann erst mit dem Master verändert. Mit dem Auszug kam mehr Selbstständigkeit und ein besseres Selbstbewusstsein. Sich das Leben selbst und dadurch neu aufzubauen hat mich persönlich weitergebracht und dabei konnte ich auch die „alten“ Freunde behalten."

- Theodor, 24 Jahre


Tobias, 25 Jahre. "Ich hätte nicht so sorgfältig sein müssen." (Foto: privat)"Ich hätte im Studium nicht so sorgfältig sein müssen. Ich habe von allen wichtigen Vorlesungen meine handschriftlichen Unterlagen zusammengefasst und archiviert. Im Nachhinein betrachtet war das sicherlich zu umfangreich und unnötig.

In die Vorlesungen zu gehen war sicherlich meine beste Entscheidung. Dadurch musste ich nur zwei Wochen auf die Klausuren lernen und ich hatte genügend Zeit, um abends Feiern zu gehen."

- Tobias, 25 Jahre

 

 


Foto (Blog): Desertrose7 / pixabay (CC0)

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