03.01.2017

Das Prüfungsformat blöd zu finden, hilft bei der Vorbereitung auch nicht weiter. Trotzdem gibt es sie natürlich: die Stressfaktoren. Egal ob mündlich, schriftlich, kreuz oder quer: Wir finden für die drei Spitzenprobleme pro Format jeweils eine Lösung.

von Gustav Beyer

HAUSARBEIT & ESSAY

  1. Problem: Was ist, wenn ich nicht auf den Punkt komme?

    Lösung: Struktur! Die Planung einer guten Hausarbeit nimmt in der Regel einen großen Teil der Zeit ein. Stelle dir zu Beginn Fragen, die du strukturiert, vielleicht sogar kapitel- oder absatzweise, abarbeitest. In der Einleitung und im Fazit berücksichtigst du die Antworten, die du gefunden hast. Ermittle zum Schluss Floskeln, Allgemeinplätze und Blähwörter.
     
  2. Problem: Was ist, wenn ich noch mehr Zeit brauche?

    Lösung: In den seltensten Fällen sind Dozierende und Professor*innen tatsächlich an einen Termin gebunden – auch wenn sie das gern behaupten. Mit einem guten Grund im Gepäck solltest du dich rechtzeitig (nicht erst drei Tage vor der geplanten Abgabe) an deine*n Prüfer*in wenden. Das geht in der Sprechstunde, telefonisch oder auch per E-Mail. Wenn sich dein*e Prüfer*in nicht darauf einlässt, schau, dass du „wenigstens etwas“ abgibst – und das in der Einleitung auch ehrlich kennzeichnest. Manche Fragen dürfen nämlich auch in der Wissenschaft offenbleiben, du musst es nur gut verpacken.
     
  3. Problem: Was ist, wenn das weiße Blatt immer noch weiß ist?

    Lösung: Einen Tag vor Abgabe hast du schon das Datum aufs Deckblatt geschrieben, der Rest ist leer? Du kannst natürlich eine verlängerte Arbeitszeit mit deine*r Prüfer*in absprechen – ansonsten aber gleich mal nach einem Abgabetermin für den Zweitversuch fragen und dich ein bisschen hier auf dem Blog umschauen: Wir haben die besten Tipps gegen Prokrastination und Schreibblockaden.

 

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Foto (Blog): janeb13 / pixabay (CC0)

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